Was weißt Du über die Götter?

Woher kommen sie und für was stehen sie eigentlich? Hier kannst Du die Geschichte aller Götter aus AERA nachlesen und Dich über ihre Fähigkeiten informieren.

A

Adamastos
Beiname des Hades. Hades bezeichnet in der griechischen Mythologie den Totengott und Herrscher über die Unterwelt, die ebenfalls Hades genannt wurde. Als Herrscher über die unterirdischen Gefilde wurde er sowohl mit Plutos dem Gott der (unterirdischen) Reichtümer, als auch mit dem Unterweltsgott Pluton identifiziert.

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Aeracura
Aericura ist eine antike keltisch-germanische Gottheit. Aericura wird zumeist mit Attributen ähnlich der Proserpina dargestellt, manchmal in Begleitung eines Wolfs oder Hundes, sehr oft jedoch mit Fruchtbarkeitsattributen wie Apfelkörben. Von einigen wird Aericura als Fruchtbarkeitsgottheit gedeutet, häufig jedoch als Totengöttin und Begleiterin oder Helferin (πάρεδρα, Paredra) von Dis Pater, beide Funktionen können sich in der keltischen Glaubenswelt überschnitten haben.

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Allah
Allah ist das arabische Wort für den einen Gott. Des Weiteren verwendet man den Begriff in der heiligen Schrift der Sikhs sowie auf Maltesisch, das von der arabischen Sprache abstammt.
Im Islam wird der Begriff ausschließlich zur Bezeichnung des als einzig und absolut aufgefassten Gottes verwendet und ist somit (ähnlich wie das deutsche, artikellose „Gott“ oder das englische großgeschriebene „God“) de facto ein Eigenname und keine Gattungsbezeichnung.
Das Wort wird ebenso von arabischsprachigen Juden und Christen als Gottesbezeichnung gebraucht und wird daher auch in arabischen Bibelübersetzungen verwendet. In westlichen Ländern jedoch wird das Wort Allah (mit Ausnahme Maltas) nahezu ausschließlich als Bezeichnung für Gott nach der islamischen Gottesvorstellung verstanden.
Anubis
Anubis ist der altägyptische Gott der Totenriten. Im Zusammenhang des Osirismythos wird von der Entstehung seines Namens berichtet: Als Kronprinz (Inpu), der in seinen Binden ist (imiut), verbarg ihn Nephthys (für Isis). So entstand sein Name Anubis. Als Epitheton (Beiname) trägt Anubis die Bezeichnung Imiut. Insofern ist Anubis in Gleichsetzung auch die Erscheinungsform des Horus und des Osiris.
Apollo
Apollon ist in der griechischen und römischen Mythologie der Gott des Lichts, der Heilung, des Frühlings, der sittlichen Reinheit und Mäßigung sowie der Weissagung und der Künste, insbesondere der Musik, der Dichtkunst und des Gesangs; außerdem war er der Gott der Bogenschützen. Als Sohn des Zeus und der Göttin Leto gehörte er wie seine Zwillingsschwester Artemis zu den Olympischen Göttern, den zwölf Hauptgöttern des griechischen Pantheons. Das Heiligtum in Delphi, die bedeutendste Orakelstätte der Antike, war ihm geweiht.

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Asase Ya
Asase Ya is the Earth goddess of fertility of the Ashanti people of Ghana. She is the wife of Nyame the Sky deity, who created the universe. She gave birth to the two children, Bea and Tano. Bea is also named Bia.
She is also the mother of Anansi, the trickster, and divine stepmother of the sacred high chiefs.
Asase Yaa is very powerful, though no temples are dedicated to her, instead she is worshipped in the fields.
Her favoured people are workers in the fields and planet Jupiter is her symbol.

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B

Baba jaga
Baba Jaga regional auch Baba Roga, Baba Zima und Ježibaba ist eine bekannte Figur aus der slawischen Mythologie, die vor allem in Ländern mit mehrheitlich slawischer Bevölkerung eine sehr populäre Märchengestalt ist. […] Das Wort Baba bezeichnet in den meisten slawischen Sprachen eine alte Frau (oft abwertend) oder einfach eine Großmutter. Jaga ist auch eine polnische Abkürzung des weiblichen Vornamens Jadwiga. Roga heißt so viel wie die Gehörnte. Zima meint die Kalte bzw. Kaltherzige. […]Bei oberflächlicher Betrachtung ähnelt die Baba Jaga der westeuropäischen Hexe, wie der in Hänsel und Gretel. Über die Deutung der Baba Jaga gibt es zahlreiche Spekulationen insbesondere von esoterischer Seite, die in ihr eine Muttergöttin erkennen will.

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Bacchanalien
Die Bacchanalien die Bacchusfeste im antiken Rom, waren Feierlichkeiten, die von den Bacchanten und Bacchantinnen oft mit wildester Ausgelassenheit zelebriert wurden. Das Fest wurde bereits seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. gefeiert und fand jährlich am 16. und 17. März am Hügel Aventin in Rom statt. Die römischen Bacchanalien waren ursprünglich kein römisches Ereignis; vielmehr entspricht Bacchus weitgehend dem griechischen Weingott Dionysos und die Bacchanalien den Dionysien, welche zumeist im März zu Beginn der neuen Vegetationsperiode stattfanden.

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Bacchus
Bacchus ist ursprünglich die lateinische Form von Bakchos einem Beinamen des Dionysos, des Gottes des Weines und des Rausches in der griechischen Mythologie. Bacchus wurde bei den Römern als Name von Liber pater, des ursprünglichen italischen Gottes des Weines und der Fruchtbarkeit, gebräuchlich.

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Bad
Bestienartige Wesen mit Fangarmen aus der sumerischen Mythologie.
Balder
Balder ist ein Gott in der germanischen Mythologie. Eine konkrete Funktion bei der rituellen Kultpraxis in den germanischen Religionen ist ungewiss und wird in der fachwissenschaftlichen Forschung kontrovers diskutiert.
Balder ist nach der Prosa-Edda des Isländers Snorri Sturlusons Sohn des Odin und der Frigg, somit Bruder von Hödur und Hermodr. Mit seiner Gattin Nanna hat er den Sohn Forseti.

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Banshee
Eine Banshee ist in der keltischen Mythologie und im Volksglauben Irlands ein weiblicher Geist aus der Anderswelt, dessen Erscheinung einen bevorstehenden Tod in der Familie ankündigt. In Schottland wäscht sie die blutverschmierten Kleider oder Rüstungen der Sterbenden und kündigt so deren bevorstehenden Tod an.

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Barrex
Barrex, auch Barrecis , ist der Name einer keltischen Gottheit, die in Nordengland verehrt wurde. Die Interpretatio Romana stellt ihn mit Mars gleich.

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Bia
Bia ist in der griechischen Mythologie die Personifikation der Gewalt. Sie ist die Tochter des Titanen Pallas und der Styx. Ihre Geschwister sind Kratos, Zelos und Nike. Sie sind ständige Begleiter des Zeus, der ihnen diese Ehrenstellung zumaß als Dank für ihre Hilfe im Kampf gegen die Titanen.
Es sind Bia und Kratos, die bei Aischylos den Richtspruch des Zeus am Titanen Prometheus vollstrecken, der von Hephaistos auf ewig an einen Felsen im Kaukasus geschmiedet werden soll.
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Brigantia
Tochter der Brixia, Ehefrau des Adamastos.
Buddha
Buddha bezeichnet im Buddhismus einen Menschen, der Bodhi (wörtlich „Erwachen“) erfahren hat, und ist der Ehrenname des indischen Religionsstifters Siddhartha Gautama, auch „Buddha“ genannt, dessen Lehre die Weltreligion des Buddhismus begründet.
Im Buddhismus versteht man unter einem Buddha ein Wesen, welches aus eigener Kraft die Reinheit und Vollkommenheit seines Geistes erreicht und somit eine grenzenlose Entfaltung aller in ihm vorhandenen Potenziale erlangt hat: vollkommene Weisheit (Prajna) und unendliches, gleichwohl distanziertes Mitgefühl (Karuna) mit allem Lebendigen. Er hat bereits zu Lebzeiten Nirvana verwirklicht und ist damit nach buddhistischer Überzeugung nicht mehr an den Kreislauf der Reinkarnation (Samsara) gebunden. Das Erwachen ist von transzendenter Natur, mit dem Verstand nicht zu erfassen, ist „tief und unergründlich wie der Ozean“, weshalb sich diese Erfahrung einer Beschreibung mit sprachlichen Begriffen entzieht. Ihre Qualität ist für Menschen, die diese Erfahrung nicht selbst gemacht haben, nicht nachzuvollziehen.

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Brixia
Brixia, ist eine keltische Göttin. Dargestellt wurde sie oft als ernst blickende junge Frau mit Helm, Speer, Schild und Rüstung. Brigantia wurde aber auch als Nymphe bezeichnet – wohl weil sie als Gottheit des Landes und als Flussgöttin des Afon Braint und des River Brent galt. Obwohl sie hauptsächlich in Britannien verehrt wurde, wie zahlreiche Inschriften bezeugen, war ihr Kult wahrscheinlich auch auf dem Festland bekannt.

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C

Cai Shen
Cai Shen ist der chinesische Gott des Reichtums. Andere Anreden für ihn sind Zhao Gongming oder Bi Gan.Cai Shen war zunächst ein chinesischer Volksheld, wurde später von lokalen Nachfolgern und Bewunderern vergöttlicht und verehrt und im Daoismus und Amitabha-Buddhismus dann auch als Gott verehrt.
Cai Shens Name wird oft während des Chinesischen Neujahrsfestes angerufen. Auf Abbildungen wird er oft auf einem schwarzen Tiger reitend dargestellt, mit einem goldenen Stab in der Hand. Er wird auch mit eisernen Waffen dargestellt.

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Chors
Chors ist ein slawischer Gott, der mutmaßlich den Mond verkörperte. Er gehörte neben Perun, Dažbog, Simargl, Mokosch und Stribog zu den sechs Gottheiten, deren Standbilder Fürst Vladimir I. 980 in Kiew aufstellen ließ, und wird daher zu den Hauptgöttern der Ostslawen gezählt.

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D

Dis Pater
Der römische Gott Dis Pater war ein anderer Name (bzw. eine Facette) der Götter der Unterwelt Pluto und Orcus. Auch er wurde als Herrscher der Unterwelt angesehen. Sein Kult wurde in Rom, gleich dem der Proserpina, erst aus Anordnung der Sibyllinischen Bücher 249 v. Chr. in den ersten Zeiten der römischen Republik als Staatskult eingeführt.

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E

Erdmutter
Erdmutter oder Mutter Erde ist die Bezeichnung für eine weibliche Gottheit in der Mythenwelt vieler früherer und auch heutiger Kulturen, bei denen die fruchtbringenden Wachstumskräfte der Erde in Form einer Muttergöttin als Urmutter, Urgöttin oder Große Mutter verehrt wurden und werden. In der mythologischen Weltanschauung des Chthonismus wird die Erde als lebendiges Wesen und Lebensträgerin verstanden und als im Mutterbild personifizierte Erde verehrt – eine Vorstellung, die in moderner Zeit etwa in der evolutionsbiologischen Gaia-Hypothese anklingt. Die Anzahl von Göttinnen, die auf eine entsprechende Grundvorstellung zurückgehen, ist sehr groß und im Laufe der Geschichte haben sich die Kulte der einzelnen Gottheiten immer wieder miteinander vermischt.

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Ehecatl
EEhecatl war in der aztekischen Mythologie und den Mythologien anderer präkolumbianischer Kulturen Mittelamerikas eine besondere Erscheinungsform des Schöpfergottes Quetzalcoatl, der anderen Ortes auch als Gott der Gelehrsamkeit bezeichnet wird und der den Dinge ihr Leben einhauchte. Ehecatl war der Westen zugeordnet. Tempel, die ihm geweiht waren, waren zylindrisch und standen auf runden Unterbauten. Somit boten sie dem Wind keine Angriffsfläche. In seiner Erscheinungsform Ehecatl wurde Quetzalcoatl mit Bart und Schnabelmaske dargestellt. Ehecatl spielte auch in den Schöpfungsmythen der Azteken eine Rolle. Er war der Herrscher des Zeitalters der Zweiten Sonne (Vier-Wind), das in einem Wirbelsturm unterging. Er war es auch, der durch seinen Atem die Sonne, die zunächst bewegungslos am Himmel stand, in Bewegung setzte und die Wege des Regengottes Tlaloc freiblies. Als Ehecatl sich in das Mädchen Mayahuel verliebte, verlieh er den Menschen die Fähigkeit zu lieben, damit Mayahuel seine Liebe erwidern konnte.

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Ereškigal
EEreskigal ist die oberste sumerische Schlangengöttin, die ihren Status einer Ur-Gottheit bei der Weltschöpfung später mit der Unterwelt Kurnugia wechselt. Sie ist auch die Schwester von Ištar. Ihr Sohn ist der Pest- und Totengott Namtaru, der auch ihr Wesir ist. Ereškigals Gatte war in der sumerischen Mythologie Gugalanna, in der babylonischen Mythologie Nergal.

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F

Frea
Die nordische Göttin Frigg ist die Gemahlin von Odin in der Nordischen Mythologie und gehört zu den Asen. Nach einigen Autoren ist ein anderer Name für sie Saga. Sie ist die Schutzherrin der Ehe und Mutterschaft. Sie ist Hüterin des Herdfeuers und des Haushaltes.
Es bestehen viele Parallelen zur Göttin Freya, der Göttin der Liebe und der Fruchtbarkeit, mit der sie in neuzeitlichen Rezeptionen oft gleichgesetzt oder verwechselt wird. Frigg bekleidet jedoch durch ihren Gatten eine zentralere Rolle. Ihre Dienerinnen sind Gna, Fulla, Sygn, Vara, Eira, Hlin, Lofn und Vjofn.

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Freyr
Die altnordische Namensform Freyr, teilweise modernisiert zu Frey stammt von einer gemeingermanischen Wurzel. Es handelt sich mit einiger Sicherheit um die tabuisierende Bezeichnung eines Gottes, dessen Name selbst nicht benutzt wurde. Ähnliches findet man bei biblischen Texten, wo JHWH durch adonai „Herr“ ersetzt wird.

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Freya
Freya, auch Freia oder Freyja (altnordisch „Herrin“) ist der Name der nordischen Wanengöttin der Liebe und der Ehe. Sie gilt als zweite Göttin des nordischen Pantheons nach Frigg, mit der sie in neuzeitlichen Rezeptionen oft gleichgesetzt oder verwechselt wird. Sie ähnelt der Venus des römischen Götterhimmels.

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G

Goibniu
Goibniu ist eine Sagengestalt aus der keltischen Mythologie Irlands. Er und seine Brüder Credne und Luchta sind auch bekannt als die drei Götter des Handwerks der Túatha Dé Danann. Er ist ein Sohn der Danu und der Bewahrer des unsterblich machenden Mets für die anderen Götter. In der Schlacht von Mag Tuired schmiedet er für die Kämpfer mit drei Schlägen Lanzenspitzen und Schwerter, Luchta haut mit drei Beilschlägen den Schaft zu und Credne befestigt sie mit drei Schlägen daran. Goibnius Waffen verfehlen nie das Ziel und sind durch Wundbrand absolut tödlich. Von Ruadan mit seinem eigenen Speer verwundet, tötet er ihn und wird durch die Lebensquelle der Túatha wieder geheilt.

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Freyr
Die altnordische Namensform Freyr, teilweise modernisiert zu Frey stammt von einer gemeingermanischen Wurzel. Es handelt sich mit einiger Sicherheit um die tabuisierende Bezeichnung eines Gottes, dessen Name selbst nicht benutzt wurde. Ähnliches findet man bei biblischen Texten, wo JHWH durch adonai „Herr“ ersetzt wird.

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Gullinborsti
Gullinborsti altnordisch „der mit den goldenen Borsten“ heißt der Eber des germanischen Gottes Freyr.
Der Name Gullinborstis wird vom altisländischen Skalde/Dichter und Historiker Snorri Sturluson schriftlich genannt. Gullinborsti ist nach der germanischen Mythologie der ständige Begleiter Freyrs und zieht dessen Fuhrwerk durch die Luft, über Wasser bei Tag und Nacht. In der Dunkelheit versprühen seine goldenen Borsten Feuerfunken, die die Dunkelheit erhellen. Gullinborsti wurde von den Zwergen Sindri und Brokkr gefertigt.

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H

Hades
Hades bezeichnet in der griechischen Mythologie den Totengott und Herrscher über die Unterwelt, die ebenfalls Hades genannt wurde.
Als Herrscher über die unterirdischen Gefilde wurde er sowohl mit Plutosdem Gott der (unterirdischen) Reichtümer, als auch mit dem Unterweltsgott Pluton identifiziert.

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Haruspex
Ein Haruspex war ein antiker Wahrsager, der Blitzschläge deutete und vor allem aus den Eingeweiden von Opfertieren weissagte. Die Leber des Tiers galt dabei als Mikrokosmos, der den Zustand der Welt widerspiegelte.

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Hekate
Hekate ist in der griechischen Mythologie die Göttin der Magie, der Theurgie, der Nekromantie und des Gespensterspuks. Sie ist die Göttin der Wegkreuzungen, Schwellen und Übergänge, die Wächterin der Tore zwischen den Welten.

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Hel
Hel ist in der nordischen Mythologie die Herrscherin der gleichnamigen Unterwelt, auch Helheim genannt.

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Helios
In der griechischen Mythologie war Helios der Sonnengott. Zusammen mit Selene (Mondgöttin) und Eos (Morgenröte) war er das Kind von Hyperion und Theia.
Hera
Hera ist in der griechischen Mythologie die Gattin und gleichzeitig die Schwester von Zeus und somit die Tochter von Kronos und Rhea. Der Name Hera ist die weibliche Form von Heros (Herr).
Hera wurde auf Samos unter einem Keuschbaum (Lygos) geboren. Einmal im Jahr vereinigte sie sich auf Samos mit ihrem Gatten Zeus unter einem Keuschbaum („Heilige Hochzeit“). Ein Bad im Imbrasos erneuerte danach ihre Jungfräulichkeit. Die Feiern der Tonaia, bei dem das Kultbild der Göttin mit Keuschbaumzweigen umwunden wurde, erinnerte an dieses Ereignis. Dieser Baum stand am Altar im Heraion von Samos und wurde unter anderem von Pausanias beschrieben. Ihre Kinder – Ares, Hebe, Eileithyia – entstammen alle der Ehe mit ihrem Bruder Zeus. Ihr Sohn Hephaistos ist nach einigen Mythenversionen ebenfalls ein Sohn des Zeus, anderen zufolge wurde er allein von Hera geboren.
Zu Heras Attributen zählen der Kuckuck, der Pfau, die Kuh und der Granatapfel. Sie wird gewöhnlich dargestellt mit Krone bzw. Diadem und einem Zepter.

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Horus
HHorus war ein Hauptgott in der frühen Mythologie des Alten Ägypten. Ursprünglich ein Himmelsgott, war er außerdem Königsgott, ein Welten- oder Lichtgott und Beschützer der Kinder. Im Mittleren Reich wird Horus als Gottheit des ersten und elften oberägyptischen Gaues aufgeführt, in der griechisch-römischen Zeit dagegen als Gott des 16. oberägyptischen und 14. unterägyptischen Gaues. Meist wurde er als Falke dargestellt.

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Hephaiston
Hephaistos ist in der griechischen Mythologie der Gott des Feuers und der damaligen Metallkünstler – der Schmiede – (heute Kunstschmiede). Hephaistos entspricht dem späteren römischen Vulcanus. Er gehört zu den zwölf olympischen Gottheiten.
Hephaistos war für das gesamte künstlerische Spektrum der Metallverarbeitung „zuständig“, einschließlich der Herstellung von Geschmeide, Waffen, sakral-rituellen und profanen Gebrauchsgegenständen.

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Hugin und Munin
Hugin und Munin sind in der nordischen Mythologie die beiden Raben Odins, der auch den Beinamen Hrafnáss „Rabengott“ trägt. Hugin gehört zum altnordischen Verb huga „denken“, das hierzu zu stellende Substantiv hugi „Gedanke, Sinn“ ist seinerseits die Grundlage für den Namen Hugin, der mit dem altnordischen Schlussartikel –in gebildet wurde. Hugin bedeutet folglich „der Gedanke“. Munin gehört zum altnordischen Verb muna „denken an, sich erinnern“, der Name Munin bedeutet folglich „die Erinnerung“.

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Hveðrungr (Lokis)
Loki ist eine Figur aus der eddischen Dichtung des Snorri Sturluson. Die literarischen Quellen zur Figur des Loki sind neben der Prosa-Edda und der Lieder-Edda, darunter etwa die Lokasenna („Lokis Zankreden“), auch die Werke der Skaldendichtung. Loki gehört zu den Asengöttern, obwohl er der Sohn eines Jötunn, eines Riesen, ist. Er ist der vielseitigste aller Götter, aber auch der mit den negativsten Eigenschaften. Es gab weder einen Lokikult noch sind Ortsnamen in Skandinavien bekannt.

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I

Inti
Inti, auch Tayta Inti (Quechua: „Vater Sonne“) ist der Sonnengott und der Gott der Regenbögen in der Mythologie der Inka. Er wurde als goldene Scheibe mit menschlichem Gesicht dargestellt. Der herrschende Inka wurde als Inkarnation von Inti betrachtet. Er soll der Vater von Manco Cápac und Mama Ocllo gewesen sein. Seine Frau wurde Mama Killa genannt. Eingeführt wurde der Inti-Kult vom 9. Herrscher Pachacútec Yupanqui, dem ersten historisch eindeutig belegten Inka, in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Alljährlich wurde zur Wintersonnenwende am 21. Juni das Fest der Sonne (Inti Raymi) in der Inkahauptstadt Cusco gefeiert.

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Itzli
Gott des Steins (des Steinmessers) und der Opferungen bei den Azteken.

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Inšušinak
Inšušinak ist eine der Hauptgottheiten in Elam und die Hauptgottheit von Susa. Inšušinak ist in fast allen Epochen der elamitischen Geschichte bezeugt, während andere Gottheiten nur in kurzen Perioden belegt sind. Inšušinak hatte in Susa eine Zikkurat, die allerdings nur durch Inschriften bezeugt ist. Auch die Zikkurat von Tschoga Zanbil ist ihm geweiht. Inšušinak war Gott der Unterwelt und Totenrichter. In Susa erscheint er oft in Rechtsurkunden.

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J

Jahwe
JHWH ist der Eigenname des Gottes Israels im Tanach, der Hebräischen Bibel, der sich seinem Volk im ersten der Zehn Gebote vorstellt:
In der Bibel ist er als gnädiger Befreier und gerechter Bundespartner des erwählten Volkes Israel zugleich der Schöpfer, Bewahrer, Richter und Erlöser der ganzen Welt. Er wird dort auch mit Titeln wie Elohim („Götter“), El („Gott“; oft kombiniert mit Personennamen oder Eigenschaften) bezeichnet oder mit den Ersatzlesungen Adonai („mein Herr“; eigentlich Plural) oder HaSchem („der Name“) umschrieben.

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Jupiter
Jupiter ist der Name der obersten Gottheit der römischen Religion.

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Jupiter Dolichenus
Iup(p)iter Dolichenus war ab dem letzten Drittel des 1. Jahrhunderts ein Soldatengott, der vor allem in der römischen Armee verehrt wurde. Er hatte seine Ursprünge in der Stadt Doliche (Dolike), wo sich seit langem eine bedeutende Kultstätte des Ba’al befand.

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K

Kali
Kali ist im Hinduismus eine bedeutende Göttin des Todes und der Zerstörung, aber auch der Erneuerung. In der indischen Mythologie stellt sie eine Verkörperung des Zornes der Durga dar, aus deren Stirn sie entsprungen und dann das Weltall mit ihrem schrecklichen Brüllen erfüllt haben soll. In anderen Mythen ist sie die dunkle Seite Parvatis und eine der Mahavidyas.

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Kami
Kami bezeichnet in erster Linie im japanischen Shintoismus verehrte Geister oder Götter. Im Japanischen kann der Begriff allerdings auch auf Gottheiten anderer Religionen bezogen werden.

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Kek
Kek, auch Kuk, ist ein altägyptischer Gott, der seit dem Mittleren Reich belegt ist. Seit dem Neuen Reich bildete er mit seiner Gemahlin Keket ein Götterpaar und zählt seit dieser Zeit als Urgott zu der Achtheit von Hermopolis.

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Keket
Keket, auch Kauket, ist eine altägyptische Göttin, die seit dem Alten Reich in den Pyramidentexten belegt ist. Mit ihrem Gemahl Kek wurde sie seit dem Neuen Reich als Urgöttin zu der Achtheit von Hermopolis gezählt. Von der 21. bis zur 24. Dynastie wird Keket als „Herrin des Westens“ bezeichnet.

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Koios
Koios ist einer der Titanen der griechischen Mythologie.
Ebenso wie die anderen Titanen wurde er nach ihrer Niederlage gegen die olympischen Götter in den Tartaros gestoßen, wo die Hundertarmigen vor dessen eherner Türe Wache stehen.

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Kostjanaja Noga
Beiname Baba Jagas. Baba Jaga ist eine bekannte Figur aus der slawischen Mythologie, die vor allem in Ländern mit mehrheitlich slawischer Bevölkerung eine sehr populäre Märchengestalt ist. […] Das Wort Baba bezeichnet in den meisten slawischen Sprachen eine alte Frau (oft abwertend) oder einfach eine Großmutter. Jaga ist auch eine polnische Abkürzung des weiblichen Vornamens Jadwiga. Roga heißt so viel wie die Gehörnte. Zima meint die Kalte bzw. Kaltherzige. […]Bei oberflächlicher Betrachtung ähnelt die Baba Jaga der westeuropäischen Hexe, wie der in Hänsel und Gretel. Über die Deutung der Baba Jaga gibt es zahlreiche Spekulationen insbesondere von esoterischer Seite, die in ihr eine Muttergöttin erkennen will.

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Kratos
Kratos ist in der griechischen Mythologie der Gott der Macht und wird ebenso als Geist Spartas bezeichnet. Bei Hyginus wird er mit lateinischem Namen Potestas genannt.
Er ist ein Sohn des Pallas und der Styx. Seine Geschwister sind Zelos, Bia, und Nike.
Wie seine Geschwister ist er ständiger Begleiter des Zeus, mit ihrem Vater Pallas kämpfen sie in der Titanomachie gegen die Titanen. Gemeinsam mit Bia wird er damit beauftragt, Prometheus an den Kaukasus zu schmieden, da Prometheus den Menschen das Feuer gebracht hatte.

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Kushinadahime
Kushinadahime ist eine weibliche Kami in der Mythologie des Shintō und die Frau des Susanoo.

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L

Lei Gong
Lei Gong ist der chinesische Donnergott. Er trägt Hammer und Meißel, Sinnbilder des Donners. Der Gott hat den Schnabel (in dem auf manchen Darstellungen Reißzähne zu sehen sind), die Flügel und die Füße eines Vogels. Seine Frau, Dian Mu (Mutter des Blitzes) trägt jeweils einen Spiegel in ihren Händen. Damit sorgt sie für das »Beiwerk«, des Donners, nämlich den Blitz.

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Lenus
Lenus Mars war ein keltischer Gott, der besonders bei den Treverern, aber auch in Britannien verehrt wurde. In der Interpretatio Romana wurde er mit Mars gleichgesetzt.

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Lir
Lir ist in der keltischen Mythologie Irlands der Vater von Manannan mac Lir, in den Sagen des Hoch- und Spätmittelalters die Verkörperung des Meeres (was auch sein Name bedeutet).

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Loa
Ein Loa ist ein Geist im Voodoo mit großer Macht und beinahe uneingeschränkten Möglichkeiten. Die Loa sollen in der Lage sein, denen, die sie verehren, fast jeden Wunsch zu erfüllen.
Die Vorstellung der Loa ist älter als die Voodoo-Religion selbst und geht bereits auf deren afrikanische Wurzeln zurück. Das Wort Loa bedeutet etwa geistiger Führer und bezeichnet ein (normalerweise freundlich gesinntes) Geistwesen.

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Loki
Loki ist eine Figur aus der eddischen Dichtung des Snorri Sturluson. Die literarischen Quellen zur Figur des Loki sind neben der Prosa-Edda und der Lieder-Edda, darunter etwa die Lokasenna („Lokis Zankreden“), auch die Werke der Skaldendichtung. Loki gehört zu den Asengöttern, obwohl er der Sohn eines Jötunn, eines Riesen, ist. Er ist der vielseitigste aller Götter, aber auch der mit den negativsten Eigenschaften. Es gab weder einen Lokikult noch sind Ortsnamen in Skandinavien bekannt.

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Luna
Luna ist in der römischen Mythologie die Mondgöttin; sie entspricht der griechischen Göttin des Mondes Selene.
In romanischen Sprachen hat sich ihr Name als Bezeichnung für den Erdmond erhalten, der hier grammatisch weiblichen Geschlechts ist. Auch in der deutschen Sprache wird die Bezeichnung Luna oder Frau Luna verwendet, vor allem in Übersetzungen, um Probleme beim Geschlechtswechsel zu „der Mond“ zu umgehen.

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M

Marduk
Marduk war der Stadtgott von Babylon und später der Hauptgott des babylonischen Pantheons. Seine Attribute waren der Marduktier und der Spaten. Der Gott war im mesopotamischen Raum auch als Bel („Herr“) bzw. Bel-Marduk bekannt.

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Manitu/Der Große Geist
Manitu, Manito, Manitou oder Manit ist in den Algonkin-Sprachen Nordamerikas ein zentraler Begriff aus der traditionellen Religion der algonkinsprachigen Indianer. Sinngemäß bedeutet Manitu das Allumfassende Geheimnis bzw. die Große Kraft, die in allen Wesen, Dingen, Tätigkeiten und Erscheinungen enthalten ist. Diese außerordentlich wirksame Kraft stellt sozusagen die Summe aller heiligen Kräfte dar, die Ursache und Beweger aller irdischen Erscheinungsformen sind. Wenn eine Wolke oder ein Gebrauchsgegenstand als Manitu bezeichnet wird, so deshalb, weil der Geist vorübergehend diese Form angenommen hat oder in ihr wohnt. Ursprünglich bezeichnet Manitu also weder eine „bewusstlose“ naturgesetzliche Macht, noch einen persönlich gedachten Gott.

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Mars
Mars war einer der zentralen Götter in der antiken italischen Religion, vor allem in Rom. Er wurde später als Kriegsgott mit dem griechischen Ares gleichgesetzt, unterschied sich von diesem aber durch seine größere Bedeutung und die lebhaftere kultische Verehrung; er ist neben Jupiter der wichtigste römische Gott.

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Mercurius
MMercurius (eingedeutscht Merkur) war ein Gott in der römischen Religion. Er wurde mit dem griechischen Hermes gleichgesetzt. Dessen Herkunft und übrige Eigenschaften wurden auf ihn übertragen. Er gilt als der „Götterbote“, Gott der Händler und Diebe.

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Mextli
Mextli Kriegsgott und Gott des Sturms bei den Azteken.

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Mictlantecuhtli
Mictlantecuhtli, in Aztec mythology, was a god of the dead and the king of Mictlan (Chicunauhmictlan), the lowest and northernmost section of the underworld. He was one of the principal gods of the Aztecs and was the most prominent of several gods and goddesses of death and the underworld. The worship of Mictlantecuhtli sometimes involved ritual cannibalism, with human flesh being consumed in and around the temple.
Two life-size clay statues of Mictlantecuhtli were found marking the entrances to the House of Eagles to the north of the Great Temple of Tenochtitlan.

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N

Nechtan
Nechtan, auch Elcmar („Der Schreckliche“) ist eine Sagengestalt aus dem Mythologischen Zyklus der keltischen Mythologie Irlands. Sein Name weist wahrscheinlich auf eine alte Wassergottheit hin. Sein Wohnsitz ist im Síd Nechtain am Fluss Boyne.

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Neptun
Der römische Gott Neptun (lateinisch neptunus; etruskisch netun(u)s) entspricht dem griechischen Wassergott Poseidon und war ursprünglich vermutlich der Gott der fließenden Gewässer, der springenden Quellen oder sogar des Wetters. Ab dem beginnenden 3. Jahrhundert v. Chr. wurde er dem griechischen Poseidon gleichgesetzt, womit er auch zum Gott des Meeres wurde. Damit wurde er zweitmächtigster Gott des Olymps. Seine Eltern sind der Mythologie nach Saturnus und Ops, seine Brüder Pluto und Jupiter, mit letzterem teilte er sich zudem die Herrschaft über die Oberwelt. Neptun war auch im römischen Mythos mit Amphitrite verheiratet. Ob Triton auch in der römischen Mythologie als sein Sohn angesehen werden kann, ist ebenfalls umstritten. Es wird vermutet, dass er keine Nachkommen hatte. Auch ist seine Verwandtschaft mit Jupiter und Pluto nicht vor der Gleichsetzung mit dem griechischen Poseidon belegt.

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Nil (Flussgott)
Hapi ist seit dem Mittleren Reich als göttliche Erscheinungsform der Nilflut belegt. Zumeist trat er ikonografisch als stehende androgyne Gottheit mit Papyruspflanzen in den Händen haltend auf. Hapi genoss keinen eigenen Kult, sondern wurde stets in Verbindung anderer Gottheiten verehrt.

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Namtaru
Namtaru ist ein sumerischer und akkadischer Unterweltsgott. Der Name bedeutet auf sumerisch „Schicksal“. In der älteren Literatur wird er gelegentlich als Gott der Pest betrachtet..

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Nandi
Nandi ein Buckelstier der hinduistischen Mythologie ist das Reittier (Vahana) und treuer Diener des Hindu-Gottes Shiva.

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O

Obatala
Obatala ist in der Religion der Yoruba, in der kubanischen Santería und im brasilianischen Candomblé die große Schöpfergottheit, der die Menschen aus Lehm geformt oder aus Metall gegossen hat. Weil er dabei betrunken war, schuf er auch behinderte Menschen.
Er ist der Gott des Friedens und der Gnade, der Reinheit und der Weisheit. Sein Name Obatala bedeutet „Herr der weißen Kleidung“. Er ist der Patron von behinderten und verletzten Menschen und der Altersschwachen.
Seine Farbe ist das Weiß und sein ihm geweihter Tag ist der Freitag, weshalb viele Gläubige im brasilianischen Bundesstaat Bahia an diesem Wochentag nur weiße Kleidung tragen.

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Oddua
Oduduwa ist der erste König von Ile-Ife und Ahnvater der Yoruba, der sich nach seiner Gottheit Oduduwa benannte. Bronzekopf des Oduduwa Yoruba (Ife) 12. Jh. Die Herkunft von Oduduwa ist ein Mysterium. Mythologisch ist er der erste Mensch. Eine andere Yoruba Tradition besagt, dass er aus Mekka geflohen sei. Nach seinem Tod wurde sein jüngster Sohn Oranmiyan, der auch erster König in Benin war, sein Nachfolger. In der Religion der Yoruba löste er Obatala bei seiner Weltschöpfung ab, nachdem dieser in Trunkenheit Missbildungen geschaffen hatte. Dementsprechend wird Oduduwa in Ife auch als männliche, in anderen Königreichen der Yoruba aber als weibliche Gottheit verehrt.

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Odin
Odin oder südgermanisch Wōdan ist der Hauptgott in der nordischen Mythologie der eddischen Dichtung. Dort fungiert er als Göttervater, Kriegs- und Totengott, als ein Gott der Dichtung und Runen, der Magie und Ekstase mit deutlich dämonisch-schamanistischen Zügen.

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Olorun
Olorun ist in der Religion der Yoruba der Schöpfer der Ashé und der Orishas. Er ist ohne ein bestimmtes Geschlecht. Er ist zusammen mit den Orishas und den Ahnen im Himmel, aber nur die Orishas Obatala und Ellegua kennen seinen „Aufenthaltsort“.
Er hat mehrere Aspekte. Olofi ist derjenige Aspekt, der noch von Menschen über Orishas erreicht werden kann. Aber er ist weit entfernt von den Problemen des Alltags. Olódùmarè kommen keine Opfergaben zu, auch weihen sich ihm keine Priester.

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Oni
Oni sind [monsterähnliche Wesen] aus der japanischen Mythologie. Die Vorstellung reicht von dummen, ogerähnlichen Unholden bis zu abgrundtief bösen Dämonen.

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Orcus
Orcus war in der römischen Mythologie einer der Namen für den Gott der Unterwelt. Andere Namen sind Pluto oder Dis Pater. Mit Orcus wird seine böse, bestrafende Seite bezeichnet, der Gott, der die Toten im Jenseits folterte. Ihm wurden allerdings auch Eigenschaften eines Psychopomp zugeschrieben, als welcher er die Seelen der Verstorbenen in die Unterwelt führte.

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P

Pachamama
Die Göttin Pachamama oder Mama Pacha (Quechua: „Mutter Welt, Mutter Kosmos“) gilt vielen indigenen Völkern Südamerikas, insbesondere in den Anden als personifizierte Erdmutter, die Leben in vielfacher Hinsicht schenkt, nährt, schützt und zu ritueller Kommunikation fähig ist. Pachamama ist Vermittlerin zwischen Ober- und Unterwelt. Die Quechua und Aymara verehren die Pachamama als allmächtige Göttin, die allen Kreaturen das Leben schenkt und sie nährt. Pachamama wird heute als Faktor für Identität, sozialpolitischer Widerstand und als Hoffnung auf ein umfassenderes Leben angesehen. Im Jahre 2008 wurde Pachamama neben Sumak kawsay („gutes, harmonisches Leben“) als ein Grundprinzip in die neue Verfassung von Ecuador aufgenommen.

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Perun
Perun ist der oberste Gott der slawischen Mythologie. Er ist der Gott des Gewitters, des Donners und der Blitze. Zu seinen Symbolen zählen die Schwertlilie, die Axt und die Eiche.

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Pluto
Freya, auch Freia oder Freyja (altnordisch „Herrin“) ist der Name der nordischen Wanengöttin der Liebe und der Ehe. Sie gilt als zweite Göttin des nordischen Pantheons nach Frigg, mit der sie in neuzeitlichen Rezeptionen oft gleichgesetzt oder verwechselt wird. Sie ähnelt der Venus des römischen Götterhimmels.

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Poseidon
Poseidon ist in der griechischen Mythologie der Gott des Meeres und Bruder des Zeus. Das Pferd ist ihm heilig, weshalb Hippios (lateinisch Hippius) einer seiner Beinamen ist.
In der etruskischen Mythologie wurde er dem Nethuns gleichgesetzt, in der römischen dem Neptun. In der Tiefe des Meeres steht sein kristallener Palast.

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Preta
Pretas gehören in Indien zu den Bhutas (Geistern). Sie ziehen vom Augenblick des Todes bis zur Ankunft der Seele an ihrem Bestimmungsort im heimatlichen Luftraum des Verstorbenen umher. In manchen Regionen kann Preta auch der Geist eines totgeborenen Embryos sein, wenn bei der Schwangerschaft nicht die erforderlichen Riten durchgeführt wurden. Im westindischen Bundesstaat Gujarat kann ein Preta durch den Mund eines Leichnams sprechen. Pretas gehören zum Umfeld des Todesgottes Yama. Sie werden gefürchtet, weil sie grundsätzlich übelwollend sind und Menschen schaden. Zur Besänftigung erhalten sie vegetarische und nichtvegetarische Opfergaben. Götter (Devas), niedere Gottheiten (Daivas) und andere Bhutas können sie unter Kontrolle bringen.

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Proserpina
Proserpina war eine römische Gottheit. Sie war die Tochter des Jupiter und der Ceres und Gattin des Pluto, der sie in die Unterwelt entführte und zu seiner Gemahlin machte. Sie ist die Herrscherin über die Toten und Königin der Unterwelt. Sie entspricht der Persephone in der griechischen Mythologie.

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Q

R

Ra
Re (auch Ra), ist der altägyptische Sonnengott. Das heißt, die Sonne selbst ist der Gott und nicht ein göttliches Wesen, das die Sonne erschuf. Er kann bis in die späten Perioden als wohl wichtigster altägyptischer Gott bezeichnet werden, denn durch das Wirken seiner Kraft (der Sonne) ermöglichte er überhaupt erst das Leben auf der Erde und ließ es fortbestehen. Sein Name bedeutet im Ägyptischen schlicht „Sonne“.

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S

Saturnus
Saturn ist in der römischen Mythologie der Gott der Aussaat. Er wurde schon früh mit dem griechischen Kronos identifiziert. Saturn war vor allem der Gott des Ackerbaus und galt als Symbol des mythischen Goldenen Zeitalters, der Saturnia regna.

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Sedna
Sedna ist eine Meeresgöttin der Inuit. Sedna wurde als Alte der Meere, Königin der Tiefe und der Stürme und Mutter aller Meeresgeschöpfe verehrt. Sedna bestimmte darüber, welche und wie viele Meerestiere gefangen und gegessen werden durften. Verstießen die Menschen gegen ihr Gebot, dann schickte sie einen Sturm oder zog den Jäger und seine Familie in die Tiefe.

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Sokar
Sokar ist einer der ältesten Totengötter des alten Ägypten. Zu früheren Zeiten galt er als Fruchtbarkeitsgott, änderte dann aber seine Gestalt im Laufe der Zeit.

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Shintoismus
Shintō ist eine fast ausschließlich in Japan praktizierte Religion. Shintō und Buddhismus, die beiden in Japan bedeutendsten Religionen, sind aufgrund ihrer langen gemeinsamen Geschichte nicht immer leicht zu unterscheiden. Als wichtigstes Merkmal, das die beiden religiösen Systeme trennt, wird oft die Diesseitsbezogenheit des Shintō angeführt.

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Shiva
Shiva ist einer der wichtigsten Götter des Hinduismus. Im Shivaismus gilt er den Gläubigen als die wichtigste Manifestation des Höchsten. Als Bestandteil der „hinduistischen Trinität“ mit den drei Aspekten des Göttlichen, also mit Brahma, der als Schöpfer gilt, und Vishnu, dem Bewahrer, verkörpert Shiva das Prinzip der Zerstörung. Außerhalb dieser Trinität verkörpert er aber alles, Schöpfung und Neubeginn ebenso wie Erhaltung und Zerstörung.
Shiva ist unter vielen verschiedenen Namen bekannt; im Shiva-Purana sind 1008 Namen angeführt, die sich jeweils auf ein Attribut von Shiva beziehen. Häufige Beinamen – teils auch im Stotra überliefert – sind Mahadeva („großer Gott“), Nataraja („König des Tanzes“), Bhairava („der Schreckliche“), Mahesha („höchster Herr“), Nilakantha („der mit dem blauen Hals“, bezogen unter anderem auf den Mythos vom Milchozean), Pashupati („Herr aller Wesen“), Rudra („der Wilde“), Shankara („der segensreich Wirkende“) und Vishwanatha („Herr des Alls“).

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Sindri und Brokk
Sindri ist ein Zwerg der nordischen Mythologie, der zusammen mit seinem Bruder Brokkr den goldenen Eber Gullinborsti, den goldenen Ring Draupnir und den Hammer Mjölnir schuf. Brokkr gab den goldenen Eber an Freyr, den Ring an Odin und den Hammer Thor.

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Skirnir
Skirnir ist in der nordischen Mythologie Freyrs Freund und Diener. Er wirbt in Jötunheim im Namen Freyrs um die Riesin Gerda. Als Lohn dafür erhält er Freyrs Schwert und sein Pferd.
Skirnir wird von den Göttern als zuverlässiger Vasall angesehen und mit Botschaften oder Aufträgen in andere Welten geschickt.

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Sol
Sol ist der Sonnengott der antiken römischen Mythologie. Bekannt ist er vor allem in seiner seit dem 2. Jh. n. Chr. gebräuchlichen Erscheinungsform als Sol invictus. Sol entspricht zwar dem griechischen Helios, mit dem er auch ikonographisch Übereinstimmungen zeigt, aber er wurde nicht aus der griechischen Religion übernommen, sondern ist einheimischen Ursprungs.

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Stribog
Stribog ist ein slawischer Gott mit unklarer Zuständigkeit, der meist als Windgottheit gedeutet wird. Er gehörte neben Perun, Dažbog, Simargl, Mokosch und Chors zu den sechs „Hauptgöttern“.

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Susanoo no mikoto
Susanoo no mikoto ist im Shintoismus der Kami (deutsch: „Gott“) des Windes und des Meeres und der Bruder der Sonnengöttin Amaterasu und des Mondgottes Tsukuyomi no Mikoto.

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T

Tanit
Tanit ist die punische Göttin der Fruchtbarkeit, eine Apotheose der phönizischen Göttin Astarte und Schutzgöttin von Karthago. Ihr Beiname ist „Klagende im Angesicht des Baal“. Sie war die weibliche Hauptgottheit Karthagos und löste in dieser Rolle Astarte ab. Sie gilt als Jungfrau, aber auch als Mutter des Baal. Als Spenderin der Fruchtbarkeit hat sie den Namen „Nutrix“ (= Amme, Ernährerin). Sie erweckt den Fruchtbarkeitsgott Baal jedes Jahr zu neuem Leben. Ihre Attribute sind Granatapfel, Feige, Ähre und die Taube. Ihr Symbol ist das Tanit-Zeichen: ein Dreieck mit waagrechtem Balken darüber, auf dem eine Scheibe liegt. Sie dürfte auch die dargestellte Frau auf den karthagischen Münzen ab dem 3. Jh. v. Chr. sein. Die Etymologie des Namens ist umstritten.
Ursprünglich eine niedere Erdgottheit, lösten Tanit und Baal-Hammon im 5. Jahrhundert v. Chr. Astarte und Melkart als Hauptgötter der Punier ab.

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Teutates
Teutates ist ein Gott aus der Keltischen Mythologie. Er wird allgemein als eigentlicher Stammesgott gesehen, als väterlicher Führer in Krieg und Frieden. Manchmal wird vermutet, dass Darstellungen von gallischen Kriegsgöttern mit Widderhörnern oder in Begleitung eines Ebers Teutates zeigen sollen.
Nach der Interpretatio Romana glichen die Römer die keltischen Götter und Kulte den eigenen an. Teutates steht hierbei als Beiname bei Mars und Mercurius.
Es ist eine lange Reihe ähnlicher Gottheiten wie Toutais, Teutanus, Toutiorix oder Toutanos bekannt, die als Beinamen des keltischen Mars, Mercurius, Apollon und Jupiter auftauchen.

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Tezcatlipoca
Tezcatlipoca war der Gott der Nacht und der Materie der Tolteken und der Azteken. Er wird auch der „Rauchende Spiegel“ genannt, denn er wird mit seinem magischen Spiegel dargestellt, mit dem er in die Herzen und in die Zukunft blickt. Weitere Attribute waren sein Opfermesser aus Obsidian und sein Jaguar-Gewand.
Tezcatlipoca war der Gott des Nordens, der Kälte, des Nachthimmels samt Mond und Sterne, der Farbe Schwarz, der Materie, des Krieges, der Helden, der Versuchung und der schönen Frauen.
Tezcatlipoca war an der Erschaffung der Welt zur Zeit der ersten Sonne beteiligt. Sein Gegenspieler Quetzalcoatl zerstörte diese Welt, aber später vertrieb Tezcatlipoca ihn aus Tollan/Tula. Einst verführte Tezcatlipoca die Blumengöttin Xochiquetzal, die Schwester von Xochipilli.

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Titanen
Die Titanen sind in der griechischen Mythologie Riesen in Menschengestalt und ein mächtiges Göttergeschlecht, das in der legendären Goldenen Ära herrschte. Wie die Kyklopen und Hekatoncheiren sind sie Nachkommen der Gaia und des Uranos. Die weiblichen Titanen werden auch Titanide genannt. Vom Titanenkampf zwischen Olympiern, Hekatoncheiren und einer Reihe von Titanen berichtete das verlorene Epos Titanomachie, in welchem sie nach hartem Kampf schließlich besiegt und in die Tiefen der Unterwelt, den Tartaros, getrieben werden.

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Thor
Thor im Norden oder Donar bei den kontinentalen germanischen Völkern ist „der Donnerer“ (Nomen Agentis), ursprünglich als Gattungsname „der Donner“. Daraus erschließt sich der gemeingermanische Gottesname *Þunaraz. Thor/ Donar fungierte für die zur See fahrenden Völker als Gewitter- und Wettergott und war in weiterer Funktion innerhalb der bäuerlichen germanischen Gesellschaft Vegetationsgottheit. In den mythologischen eddischen Schriften hatte er die Aufgabe des Beschützers von Midgard, der Welt der Menschen.

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Tiber (Flussgott)
Tiberinus ist in der römischen Mythologie der Flussgott des Tibers. Tiberinus ist eigentlich eine adjektivische Form und zu Tiberinus deus („Gott Tiber“) bzw. Tiberinus pater („Vater Tiber“) zu ergänzen. Nach Servius wird entsprechend der Fluss im religiösen Zusammenhang Tiberinus, poetisch Tibris und alltäglich Tiberis genannt.

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Tanit
Tanit ist die punische Göttin der Fruchtbarkeit, eine Apotheose der phönizischen Göttin Astarte und Schutzgöttin von Karthago. Ihr Beiname ist „Klagende im Angesicht des Baal“. Sie war die weibliche Hauptgottheit Karthagos und löste in dieser Rolle Astarte ab. Sie gilt als Jungfrau, aber auch als Mutter des Baal. Als Spenderin der Fruchtbarkeit hat sie den Namen „Nutrix“ (= Amme, Ernährerin). Sie erweckt den Fruchtbarkeitsgott Baal jedes Jahr zu neuem Leben. Ihre Attribute sind Granatapfel, Feige, Ähre und die Taube. Ihr Symbol ist das Tanit-Zeichen: ein Dreieck mit waagrechtem Balken darüber, auf dem eine Scheibe liegt. Sie dürfte auch die dargestellte Frau auf den karthagischen Münzen ab dem 3. Jh. v. Chr. sein. Die Etymologie des Namens ist umstritten.
Ursprünglich eine niedere Erdgottheit, lösten Tanit und Baal-Hammon im 5. Jahrhundert v. Chr. Astarte und Melkart als Hauptgötter der Punier ab.

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Tlaloc
Tlaloc (auch als Nuhualpilli bekannt) ist in der Nahuatl-Sprache der Azteken und Totonaken der Name einer der ältesten und wichtigsten Gottheiten des präkolumbischen Mesoamerika. Sein Äquivalent im Maya-Bereich war Chaac; im Gebiet der Zapoteken (Monte Alban) wurde er Cocijo genannt.

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Triton
Triton ist ein Meeresgott der griechischen Mythologie, von dem später die mythologische Gattung der Tritonen abgeleitet wurde.

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Tyr
Tyr ist der Gott des Kampfes und Sieges in den altisländischen Schriften der Edda. Die altnordische Namensform ist die allgemein bekannteste und gebräuchlichste. Weitere einzelsprachliche Formen sind im Altenglischen Tiw, Tig und althochdeutsch Ziu, Tiu, Tiuz.
Die Wurzel seines Namens deutet darauf hin, dass Tyr ursprünglich ein Vater- oder Himmelsgott war, der später aus dieser Stellung verdrängt und zum Sohn entweder Odins oder Hymirs erklärt wurde. In der Interpretatio Romana wird er dem römischen Kriegsgott Mars gleichgesetzt.

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U

V

Venus
Venus war die römische Göttin der Liebe, des erotischen Verlangens und der Schönheit. Das ihr beigeordnete Tier ist der Delphin, da dieser in der Antike als Symbol für Liebe und Philanthropie galt.

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Vulcanus
Vulcanus ist der römische Gott des Feuers, und der Schmiede sowie aller Metallhandwerker, die auf die Kraft des Feuers angewiesen sind, z. B. der Bronzegießer oder der Münzschläger.

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W

Wiraqucha
Bei Wiraqucha (in spanischer Schreibweise: Huiracocha oder Viracocha) handelt es sich um eine pan-andine Schöpfergottheit, die vor der Eroberung durch die Spanier (Conquista) von allen Völkern des Kulturraumes der Anden verehrt wurde. Wiraqucha wird oft (nicht jedoch von den Inka) auch gleichgesetzt mit dem Weltenschöpfer Pachakamaq (Pachacámac), und es taucht stellenweise auch der Doppelname Pachakamaq Wiraqucha auf.

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X

Xochipilli
Xochipilli ist in der Mythologie der Azteken der Gott der Liebe, der Blumen, der Musik, des Tanzes, aber auch des Maises. Der Name leitet sich aus den beiden Nahuatl-Begriffen xochitl (Blume) und pilli (Prinz) ab. Oftmals wird er auch Macuilxochitl (Nahuatl: fünf Blumen) genannt. Einer umstrittenen Theorie zufolge wurde Xochipilli auch als Gottheit der Drogen und des Rausches angebetet.
Xochipilli war mit der menschlichen Frau Mayahuel verheiratet, seine Zwillingsschwester war Xochiquetzal, ebenfalls eine Blumen- und Liebesgöttin, aber auch die Patronin der Schwangeren und der Prostituierten.

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Xochiquetzal
Xochiquetzal („Blumenfeder“) war die aztekische Göttin des Mondes, der Erde, der Blumen, der Liebe, der Tänze und Spiele.
Sie war Schutzgöttin des weiblichen Kunsthandwerks, sowie Kalendergöttin des zwanzigsten Tages im Monat. Sie ist Zwillingsschwester des Xochipilli und ihr Gatte ist Tlaloc. Tezcatlipoca entführte sie und machte sie zur Liebesgöttin. Alle acht Jahre stand sie im Mittelpunkt eines Festes mit Maskentänzen, bei denen Tiere und Pflanzen „auftraten“.

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Xocotl
Sternengott und Gott des Feuers bei den Azteken.

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Y

Yama
Yama verkörpert den hinduistischen Gott des Todes und den „Dharmaraja“, den Herrn des Dharma, der Rechtschaffenheit.
Für das Glaubensleben der Hindus spielt er kaum eine Rolle, die Mythologie dagegen kennt unzählige Geschichten, in denen er erscheint um sein Opfer zu holen. Yama ist ursprünglich eine vedische Gottheit, die die Unterwelt regiert (und selbst noch nach Erleuchtung strebt). Leben und Tod sind in ihm (und seinem Palast) vereint. Besuchern der Unterwelt teilt Yama mit, welchen der fünf (sechs) Schicksalspfade er zu beschreiten hat, basierend auf seinem Karma d.h. der Summe seiner guten und schlechten Taten.

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Z

Zerberus
Kerberos ist in der griechischen Mythologie der Höllenhund, der den Eingang zur Unterwelt bewacht, damit kein Toter herauskommt und auch kein Lebender eindringt.

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Zeus
Zeus ist der oberste olympische Gott der griechischen Mythologie und mächtiger als alle anderen griechischen Götter zusammen. Über ihm stand nur das personifizierte Schicksal – seine Töchter, die Moiren. Auch er hatte sich ihnen zu fügen.

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